Frauenbund Steingaden

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5. Sonntag der Fastenzeit

Geschrieben von Petrus39 am 28.03.20 um 12:26 Uhr • Artikel lesen

Am morgigen Sonntag, 29. März, feiert unser ernannter Bischof Dr. Bertram Meier in der Kapelle des Bischofshauses die Hl. Messe. Dieser Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr. Dieser wird live von a.tv sowie Allgäu-TV im regionalen Fernsehen übertragen, außerdem auf dem YouTube-Kanal von katholisch1.tv und auf der Seite der Augsburger Allgemeinen

Zu diesem Gottesdienst läuten die Glocken des Welfenmünsters und laden zur Mitfeier der heiligen Messe mit unserem zukünftigen Bischof ein.

Ihnen und Euch einen gesegneten Sonntag! P. Petrus-Adrian

Hier das Sonntagsevangelium: In jener Zeit sandten die Schwestern des Lazarus Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Jesus war im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wieder-um innerlich erregt, und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden, und lasst ihn weg gehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

Gedanken: Jesus macht das, was sein Part ist; das, was nur er kann: Einen Toten zum Leben erwecken. Aber das, was die Menschen können, das sollen sie auch selber tun: Nämlich Binden lösen. Menschen befreien von dem, was am Leben hindert und gefangen hält. Menschen ins Leben hinein zu verhelfen, damit niemand auf der Strecke bleiben muss. Löst ihm die Binden. Das ist der Auftrag Jesu an die „Umstehenden“, an die, die ihm zuhören. Löst ihr ihm die Binden.

Löst die Binden, helft mit, dass Menschen nicht länger gefangen sind in irgendwelchen Notsituationen und unmenschlichen Verhältnissen, nicht in Krankheiten und finanziellen Nöten. Denn wir können mithelfen, dass das Wunder einer Auferstehung sich auch heute noch ereignen kann: Nämlich dort, wo wir an Jesus, den Messias glauben – und uns von ihm in den Dienst rufen lassen, den Menschen die Fesseln zu lösen

 

 

 

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